Tales of a Clown

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Archive for the ‘Selbstreferenzielles’ Category

Friendface

It is a social disease…

Nachdem ich gerade wieder mal zwanzig Minuten auf Facebook damit verbracht habe meinen Blog in mein  Profil zu importieren, und immer noch nicht weiß ob es jetzt das tut, was ich gerne hätte, jetzt die Probe aufs Exempel.

Facebook frisst Zeit. Viel Zeit. Nicht nur der eigenen Status Update, Likeness-Applications und der Kauf von neuen Gebieten in Bandenkrieg, nein, allein zu lesen was alle anderen gerade tun, up to date zu bleiben mit den Friend-Feeds, ist nach einer gewissen Zeit echt eine Herausforderung. Gleichzeitig natürlich schon praktisch, quasi auf einen Blick zu wissen was meine FreundInnen zu Silvester getan haben und wer alles verkatert ist heute.

Nachdem ich die erste Häfte des wachen Tages damit verbracht habe im Channel zu surfen, und dort neue Folgen der IT Crowd herumschwimmen, hier eine großartige Zusammenfassung von Moss zum Thema Facebook aka Friendface: “I´ve better things to do than talk to friends and flirt with people!

Rubiks Cube

Es ist Weihnachtszeit. Bald kommt das Christkind und, ähnlich wie der Elaborant, habe ich mich immer gefreut wenns dann so weit war: Driving home for Christmas, ein paar Tage ausspannen, Kekse essen und mit Weihnachtsgeschenken spielen. Apropos. Heuer hab ich mir selber, beim Einkaufsbummel auf der Mariahilfer Straße, einen Rubiks Cube geschenkt. Eine nostalgische Tat, sozusagen. Meiner ersten Erlebnisse mit dem magischen Würfel hatte ich als kleines Kind bei meiner Tante: damals wollte ich die farbigen Pickerl runterklezeln und auf die richige Seite picken. Die Erwachsenen waren nicht so begeistert von dem Lösungsvorschlag.

Heute geh ich das Ganze gleich wissenschaftlich an:

Sei jetzt eine Permutation s \in \boldsymbol G_W gegeben (ein verdrehter Würfel), so besteht die Aufgabe darin, eine endliche Folge i) von Permutationen aus der Menge \boldsymbol B_W zu finden, die genau diese Permutation s erzeugt:

\sigma_1 \circ \sigma_2 \circ \ldots \circ \sigma_n = s

…sagt Wikipedia. Zugegeben, ich konnte nicht so viel damit anfangen. Das mag daran liegen, dass ich Politologin bin.

Andere Seiten sind ein bisschen humaner und untermalen die Anleitungen mit hübschen, einfachen Zeichnungen.

So ist die ganze Sache weniger schwierig, wenn auch immer noch kniffelig zu lösen. Die Herausforderung besteht ja darin, einen Blick auf den Würfel zu werfen und sofort zu wissen welche Art von Operation notwendig ist um das Dilemma zu lösen. Die Operationen selbst laufen immer nach den Selben Algorithmen ab. Sind also im Grunde leicht zu verinnerlichen. Einmal hab ich den Wüfel aus dem Chaos schon wieder in die Ordnung gebracht. Die Herausforderung ist, es blind, in 6 Sekunden zu schaffen und so den Weltrekord zu brechen.

Gut, dass Weihnachtsferien sind.

A new Dawn

Manche Dinge fangen öfter an. Blogs, zum Beispiel. Nachdem ich heute Stunden gesessen bin, ausprobiert, gelöscht, neu getagt, geschrieben, kategorisiert, …. habe, bin ich mal fürs Erste zufrieden. Danke noch mal, für das tolle Geschenk! It´s the Dawn of a new age!

Ihr könnt jetzt eure Links korrigieren! ;)

Ameisen

a) Ich finde Ameisen grundsätzlich sehr niedliche Tiere.

b) Ich freue mich, wenn ich nicht allein bin, wenn ich Abends nach Hause komme.

a) als Möglichkeit b) zu kompensieren find ich dann wieder nicht so sexy. Vor allem weil die kleinen Tierchen sich nicht auf mir ersichtlichen Straßen bewegen. Würden sie in diesen abgegrenzten Bereichen bleiben, könnte ich Warnschilder aufstellen, Fußgängerübergänge bauen und meine Brösel so streuen, dass wir alle was davon haben.

Aber so: ich geh in die Küche – vier Ameisen klettern die Wand entlang; ich setz mich zum Schreibtisch – drei weitere flüchten unter meinen Laptop; ich geh ins Bad und während ich mir die Zähne putze bewegt sich ein schwarzes Pünktchen über den Spiegel.

Vielleicht sind sie nur da, weils draußen so kalt ist. Das würd ich voll und ganz verstehen. Aber dann sollen sie sich entscheiden wo sie wohnen wollen, sich dort ein Nesterl bauen, dann stell ich sie mitsamit ihrem Nesterl in zwei Wochen wieder in den Garten und die Sache ist erledigt.

Sie wirken auch so unkoordiniert – ganz anders, als mans von Ameisen gewohnt ist. Vielleicht fehlt ihnen was… psychologische Betreuung? ein Bau? eine Königin?

Zumindest beim letzten könnt ich Abhilfe schaffen und mich interimistisch zur Königin wählen lassen. Nur bis sie eine Neue gefunden haben, versteht sich…

Flaute

Nicht ein Blättchen bewegt sich. Sogar die Pappeln haben das Rascheln eingestellt. Schweigen. Da und dort tümpelt ein Kopf im Wasser. Warten. 27 Meter weiter liegen die Kites wie große müde Tarantel an der Wasseroberfläche. Gelbe, Rote, Blaue.
Ab und an flappt einer im Wind. Sofort kommt Bewegung in die Kopfe. Seile werden gezupft. Der Kite in den Wind gedreht. HelferInnen machen sich bereit den Kite auf drei in die Höhe zu werfen. 1-2-3 Pumpen, pumpen, ziehen, rechts, links recht. Ein Gelber hebt sich mühevoll, wie ein riesiger Kranich aus dem Wasser empor. Dreht einen, nein!, zwei!! Kreise bevor er mit lautem Rascheln wieder auf dem Wasser landet. Da und dort hüpft ein Kite verzweifelt auf der Wasseroberfläche entlang. Wie Entenjungen bei den ersten Flugversuchen. Nichts. Das Lüftchen legt sich wieder. Die Kites ebenso. Die Köpfe tümpeln weiter.

Viele Blätter

Immer wenn ein bisschen ein Wind geht, ist mein wuzi-kleiner Garten übersäht mit Blättern von den umliegenden Bäumen. Normalerweise lass ich ja gern der Natur ihren Lauf und maße mir nicht an ihr reinzupfuschen. Sie wird schon wissen was sie tut. Schließlich macht sie das schon lang genug.

Letzthin hab ich mich allerdings doch dazu aufgerafft den Blätterteppich der Gras und Blumen dicht und fest zudeckt zusammenzukehren, einzusammeln und in die Komposttonne 3 Straßen weiter zu tragen. Stolz bin ich dagestanden und hab das Gras dankbar atmen hören und die Blumen dabei beobachtet wie sie ihre Köpfchen schüchtern von der gebückten Haltung wieder in eine selbstbewußte, sonnenorientierte Position gebracht haben.

2 Tage lang war jetzt Wind und es schaut schon wieder aus als ob ich nie einen Laubrechen in die Hand genommen hätte…. Ich überleg mir jetzt die umliegenden Bäume – die aus den fremden Gärten – zu verklagen. Ich bin sicher die beugen ihre Kronen absichtlich über meinen kleinen Garten und schütteln sie dann ganz besonders heftig. Manchmal, wenn es ganz leise ist hör ich sie sogar kichern!

Greetings from SF

Blogging im Apple-Store. How much cooler can it get?

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