Archive for the ‘Training’ Category
Wer erinnert sich an die Quietschboys?
An Poldi “ich will dir fressen” und die Jungdrachenschule, den neunmalklugen Spencer mit seinem Assistenten Elvis (der mit Lulu zusammen ist), die Zwillinge Mona und Lisa, den grießgrämigen Schlossherren Nepumuk (der immer böse wird, wenn man “Nepi” sagt), Lexi den Bücherwurm und Kasi, der immer von allen um alles geschickt wird… ja. Auch an Galakika, die man immer mit einem Reim rufen muss, sonst kommt sie nicht. Auch die ist uns aus dieser “Kinderserien mit pädagogischem Hintergrund” ein Begriff. Die pädagogischen Hintergründe sind mir zwar, ich sags ehrlich, entgangen, das heißt aber nicht, dass sie nicht trotzdem da sein können. Ich seh sie nur nicht.
Einzig, die Quietschboys, das Hippie-Grunch-Trio, das den ganzen Tag nur Musik macht. An die konnte ich mich wirklich nicht mehr erinnern. Großartig hier in diesem Aufritt vor Nepis Schloss. Er sammelt Sperrmüll und wundert sich, dass sein Sperrmüll singt, bis er merkt, dass es sich um die Quietschboys handelt.
“Das waren meine wertvollsten Kronenkorken”. Nepi ist super. Auch die Tatsache, dass Mona und Lisa nicht lesen könne ist eine sehr gesellschaftskritische Aussage. Aber pusten hilft. Notfalls.
Disclaimer: Man beachte auch die schwarz-teuflische Gestalt, die eines der wertvollen Gummibärchen stiehlt. Kinder, die spielt im Verlauf der Geschichte noch eine bedeutende Rolle!
Working on an OG
Wir haben beschlossen eine OG (= Offene Gesellschaft) zu werden, mit neun geschäftsführenden GesellschafterInnen. Gut Ding braucht Weile – aber vor zwei Wochen waren wir Vertrag unterschreiben. Die gute Frau am Handelsgericht hat eine Stunde lang Schmäh geführt mit uns, während sie unsere Unterschriften beglaubigt, Pässe begutachtet und Namen richtig gestellt hat. Den ersten Geschäftstermin zu Neunt haben wir bravourös hinter uns gebracht. Das darf ruhig gefeiert werden. Deswegen gibts – wie versprochen - wieder ein Fest.
Die Trainerei feiert ihr erfolgreiches, einjähriges Bestehen und möchte Euch herzlich einladen mitzufeiern:
am Freitag 06.03.2009
ab 20:00 Uhr
im Nelson’s
Paniglgasse 14
1040 Wien
mit Buffet, DJ-Line und Gewinnspiel
Freunde und Freundinnen sind selbstverständlich ebenfalls herzlich Willkommen!
Präsentationen einmal anders
“….Danke für ihre Aufmerksamkeit.” Verhaltenes Klatschen. Wahrscheinlich eher, weils endlich vorbei ist, nicht, weil der Inhalt so spannend war. Ein Teil des Publikums kehrt zurück aus der Welt der Tagträume, in die es sich geflüchtet hat, in den Hörsaal, den Konferenzraum, die Empfangshalle. Ein anderer Teil ist immer noch mit dem Einkaufszettel für morgen beschäftigt, ein Dritter, kleinerer Teil, hat tatsächlich etwas von den präsentierten Ergebnissen mitgenommen. Presentations suck – let there be stoning!
Muss das so sein? Natürlich nicht! Es gibt genug Beispiele von guten bis ausgezeichneten Präsentationen, viele erzählen eine Geschichte, manche sind lustig, stellen Bezüge zur eigenen Geschichte her oder arbeiten mit außergewöhnlichen Methoden – eines ist ihnen allen gemein: sie haben irgendwie eine persönliche Note. Nachdem ich, unter anderem, als Trainerin, Clownin, Theaterpädagogin und Improvisatörin tätig bin, habe ich beschlossen diese Kompetenzen in einen Topf zu werfen, umzurühren und ein eigenes Seminarangebot für Präsentationstechnik zu entwickeln.
Inspiriert dazu hat mich ein gemeinsam gehaltener Workshop zu diesem Thema mit Markus Pichlmair. Es ging um die Basics der Präsentationstechnik: Körpersprache, visuelle Gestaltung von Flipcharts, rhetorische Grundregeln. Mit Videoanalyse. Besonders durch die Videoanalyse wurde klar, dass auch Präsentationen, die sich an die Grundregeln der Präsentationstechnik halten, über kurz oder lang einen etwas statischen Eindruck machen. Also ob etwas fehlen würde. Das gewisse Etwas, eben. Die persönliche Note.
Neugierig? Just book me!
New blog in town
Ein Elaborant ist eingestiegen.
Welcome!
Obstsalat
und Sib Seb Sboing waren eindeutig die Partyfeger. Obwohl auch das Geschichten-Erzählen und die Dia-Show richtig gut angekommen sind.
Herr M. und ich haben grad zwei Tage lang mit 14-jährigen Kids Improvisationstheater gespielt. Und wir haben (hatten) beide eine laute Stimme… aber, oida! Diese Kids haben eine Grundlautstärke drauf, die ist echt schwer zu übertönen. Am zweiten Tag haben wir die Trillerpfeife ausgepackt und sie im Kreis gehen lassen. Das hat dann ganz gut geklappt.
Da waren sie allerdings sowieso schon etwas bedient weil sie ja unbedingt am Vorabend bis 4 Uhr Party machen mussten. Aber echt süß. Wirklich. Anfangs hab ich mich ja, ehrlichgesagt, ein wenig gefürchtet. So 14jährige… und ob man dann mit denen theaterspielen kann… ob die überhaupt zuhören… Haben sie dann auch nicht. Aber wir hatten ja die Trillerpfeife.
Es war jedenfalls sehr sehr lustig und sie waren echt gut. Die Geschichten die sie erfunden haben waren zwar voll von toten oder zumindest totkranken Menschen, die alle dann noch ihre Freude und Freundinnen sowie deren Kinder aufgegessen haben [manchmal mach ich mir schon Sorgen um die heutige Jugend] oder sie haben irgendwas angefangen im Counter-Strike Jargon zu erzählen [wie gesagt: Sorgen], wo ich dann sowieso ausgestiegen bin, aber alles in allem sehr gutes Improtheater.
[Note: Und große Hochachtung vor LehrerInnen, die so RabaukInnen Tag für Tag bändigen und trotzdem noch coolen Unterricht machen!]
Neues vom Job
Heut hatte ich wieder einen lustigen Tag im Job. Diesmal wurde mir keine Kollegin zum Einschulen danebengesetzt (vielleicht auch, weil heut die Frau Chef nicht da ist…). Dafür ist Herr K. nicht gekommen. Ich war mit Frau S. fertig, hab noch Pause gemacht, Herr K. hätte kommen sollen. Kam nicht. Dafür kam eine Kollegin, die gemeint hat, sie wär jetzt in dem Raum und was ich da noch mache. Ein bisschen perplex hab ich auf den Raumplan verwiesen und musste feststellen: sie hat recht, ich bin für die nächsten zwei Stunden offensichtlich in einem anderen Raum. Vielleicht wartet dort ja auch schon verzweifelt der Herr K.
Also, Sachen zusammengepackt, vorgedackelt zum großen Raumplan und bei der Zimmereinteilung den Namen von Frau P. gesucht, an deren Stelle ich ja momentan coache. Keine Frau P. Im Sekretariat nachfragen (”der arme Herr K…!” denk ich mir). Die Frau Zuständig hat grad ein zu besprechendes Gegenüber, ich dräng mich aufgrund der Dringlichkeit kurz dazwischen “Tschuldigung, wegen dem Raum, ich bin nicht eingeteilt am Plan….” Ein ratloser, fast panischer Blick streift mich. Frau Zuständig ist offensichtlich überfordert (eh klar, die Frau Chef nicht da und nix funktioniert) “Und der Herr K…. Hat sich der gemeldet bei ihnen… Zufällig?” Noch mehr Ratlosigkeit schwappt mir entgegen. “Na egal, ich setz mich einfach in ein leeres Zimmer oder in die Cafeteria, falls der Herr K. noch kommt….” Frau Zuständig lächelt mich dankbar an und nickt.
Nach 5 Minuten in der Cafeteria (leeres Zimmer – haha!) bin ich dann Essen gegangen. Fisolensuppe und Schinkensteak “Hawaii” mit Petersilerdäpfel. Der Herr K. weiß gar nicht was er versäumt hat.
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