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Presentation
12 vor Fuchs im Narrenschloss. Ein Video auf Vienna.at von einem bekannten, oder unbekannten Fan. Wer weiß das so genau. Und, ist es wirklich wichtig? Danke, jedenfalls.
Wer beim nächsten Mal das Publikum spielen will:
Mittwoch, den 13.5 Gastspiel im Pfeilheim.
Mittwoch, den 10. Juni wieder im Narrenschloss.
Being famous
Mein erstes YouTube Video. Das Gedicht ist jetzt nicht soooo großartig, zugegeben.* Ein Ein-Wort-Aufeinmal Gedicht. Über weihnachtliche Schlachthöfe.
Wir haben jetzt übrigens auch eine Homepage. Mit Infos, Fotos, einer Idee was Improvisationstheater sein kann, und so weiter. Dort findet sich auch die Ankündigung für unsere nächste Aufführung. Falls uns jemand live sehen will…
* Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass tiefstapeln schlecht fürs Geschäft ist. Also, keine Relativierungen mehr!
Präsentationen einmal anders
“….Danke für ihre Aufmerksamkeit.” Verhaltenes Klatschen. Wahrscheinlich eher, weils endlich vorbei ist, nicht, weil der Inhalt so spannend war. Ein Teil des Publikums kehrt zurück aus der Welt der Tagträume, in die es sich geflüchtet hat, in den Hörsaal, den Konferenzraum, die Empfangshalle. Ein anderer Teil ist immer noch mit dem Einkaufszettel für morgen beschäftigt, ein Dritter, kleinerer Teil, hat tatsächlich etwas von den präsentierten Ergebnissen mitgenommen. Presentations suck – let there be stoning!
Muss das so sein? Natürlich nicht! Es gibt genug Beispiele von guten bis ausgezeichneten Präsentationen, viele erzählen eine Geschichte, manche sind lustig, stellen Bezüge zur eigenen Geschichte her oder arbeiten mit außergewöhnlichen Methoden – eines ist ihnen allen gemein: sie haben irgendwie eine persönliche Note. Nachdem ich, unter anderem, als Trainerin, Clownin, Theaterpädagogin und Improvisatörin tätig bin, habe ich beschlossen diese Kompetenzen in einen Topf zu werfen, umzurühren und ein eigenes Seminarangebot für Präsentationstechnik zu entwickeln.
Inspiriert dazu hat mich ein gemeinsam gehaltener Workshop zu diesem Thema mit Markus Pichlmair. Es ging um die Basics der Präsentationstechnik: Körpersprache, visuelle Gestaltung von Flipcharts, rhetorische Grundregeln. Mit Videoanalyse. Besonders durch die Videoanalyse wurde klar, dass auch Präsentationen, die sich an die Grundregeln der Präsentationstechnik halten, über kurz oder lang einen etwas statischen Eindruck machen. Also ob etwas fehlen würde. Das gewisse Etwas, eben. Die persönliche Note.
Neugierig? Just book me!
Wo Träume noch leben
“Du, ich würd dich gern auf ein großes Abenteuer einladen…”
Das sind Worte, denen ich beinah nicht widerstehen kann. So auch vorgestern nicht. Ausserdem – eine Freundin in Not – und es ist noch dazu ihr Geburtstag!
Fest entschlossen, höllisch aufgeregt und bereit zu helfen bin ich also ins Narrenschloss gefahren. Dort werden – unter anderem Kinderabenteuergeburtstage veranstaltet. Manchmal tritt auch meine Improgruppe dort auf – die Gegend ist also zumindest ein bisschen vertraut.
Gestern durfte ich (zum ersten Mal, eingesprungenerweise und mit einer halben Stunde Vorbereitung) Wendelin Grübel, eine autodidakte, leicht verwirrte Ärztin spielen, die mit den Geburtstagsgästen versucht den Prinzen zu heilen. Wir haben Tee, Essigwickel und sogar einen doppelten Bypass versucht – aber gegen “Absencia Vigilils Porte” die Torwächterabwesenheitskrankheit hilft halt nur ein Torwächter…. und der ist über Vio, das lette Meer, gefahren und verschollen, im Land ohne Licht.
Danke, Julia, für das schöne Abenteuer – und noch mal alles Gute zum Geburtstag!
Ein Madrigal
Ein Madrigal ist ein mehrstimmiges Gesangsstück. Laut Wikipedia.
Stimmt wahrscheinlich auch. Ich kenn Madrigal als Form beim Improtheater, wo mehrere Personen auf der Bühne stehen und mit unterschiedlichen Worten (die vom Publikum vorgegeben werden) anfangen einen Grundrhythmus zu singen, der immer wieder von Soli unterbrochen wird. So ungefähr:
Obstsalat
und Sib Seb Sboing waren eindeutig die Partyfeger. Obwohl auch das Geschichten-Erzählen und die Dia-Show richtig gut angekommen sind.
Herr M. und ich haben grad zwei Tage lang mit 14-jährigen Kids Improvisationstheater gespielt. Und wir haben (hatten) beide eine laute Stimme… aber, oida! Diese Kids haben eine Grundlautstärke drauf, die ist echt schwer zu übertönen. Am zweiten Tag haben wir die Trillerpfeife ausgepackt und sie im Kreis gehen lassen. Das hat dann ganz gut geklappt.
Da waren sie allerdings sowieso schon etwas bedient weil sie ja unbedingt am Vorabend bis 4 Uhr Party machen mussten. Aber echt süß. Wirklich. Anfangs hab ich mich ja, ehrlichgesagt, ein wenig gefürchtet. So 14jährige… und ob man dann mit denen theaterspielen kann… ob die überhaupt zuhören… Haben sie dann auch nicht. Aber wir hatten ja die Trillerpfeife.
Es war jedenfalls sehr sehr lustig und sie waren echt gut. Die Geschichten die sie erfunden haben waren zwar voll von toten oder zumindest totkranken Menschen, die alle dann noch ihre Freude und Freundinnen sowie deren Kinder aufgegessen haben [manchmal mach ich mir schon Sorgen um die heutige Jugend] oder sie haben irgendwas angefangen im Counter-Strike Jargon zu erzählen [wie gesagt: Sorgen], wo ich dann sowieso ausgestiegen bin, aber alles in allem sehr gutes Improtheater.
[Note: Und große Hochachtung vor LehrerInnen, die so RabaukInnen Tag für Tag bändigen und trotzdem noch coolen Unterricht machen!]
Whose line is it anyway?
Grandioser britischer Improvisationshumor aus den späten 80er Jahren. Clive Anderson hat ursprünglich aus der BBC Radio Senung eine Fernsehshow gemacht. Drew Carey hat die Show und einige Teilnehmer nach Amerika mitgenommen. La Linea hat das Intro zur britischen Version gestaltet. Whose line … Got it? :)
Kostprobe gefällig?
“Your first time in a rhino bar?” zum Niederbrechen!!
