Marie Laveau ist die Voodoo Queen of New Orleans. Als Heilerin und Voodoo-Priesterin wurde sie von tausenden Menschen verehrt. Sie hat ausserhalb der Stadtmauern (Rampart Street) am Congo-Square praktiziert. Innerhalb der Stadtmauern war Voodoo verboten. Heute noch wird ihr Grab auf dem Cementry Nr. 1 mit Kreuzerln und kleinen Opfergaben (ein Lippenstift, ein Bild, eine Sonnenbrille, …) bedacht.
Das ist das nette an Voodoo – alles kann ein magischer Schutzgegenstand, ein Talisman werden. Auf Voodoo Altären liegen alle mögliche Sachen rum: Zuckler, Bilder, Zettler mit guten Wünschen drauf, Ringe, Ketten, Plastikperlen, Kondome…. egal, the spirits don´t care. Es werden auch katholische Heiligenfiguren verwendet, als Kanalisierung der guten Geister. Da steht dann Mutter Maria auf einem Haufen Opfergabenzeugs, ein Kerzerl brennt daneben und fertig ist der Voodoo-Altar.
Auch Voodoo Puppen sind viel harmloser als vermutet. Eigentlich waren Voodoo Puppen eine Möglichkeit für den Heiler oder die Heilerin sich zu merken warum die PateintInnen bei ihm waren. Er macht ein Pupperl, das so aussieht wie du. Wenn du wegen Schulterschmerzen gekommen bist – ein Steckerl in die Schulter stecken. Fußweh – Steckerl in den Fuß. Wenn du wiederkommst, nimmt sie dein Pupperl und erinnert sich wesewegen du da warst. Logisch, eigentlich. Und praktisch.
Natürlich, ein paar Gebete, die Geister um Hilfe bitten, ein paar Zaubertränke von Madame Laveau fetten das Ganze dann noch auf. Madame Laveau war ja auf Liebeszauber spezialisiert. Hier ihr Geheimrezept – use it wisely, it could change your life ,)
Wer in Zukunft verzweifelt seinen zweiten Handschuh sucht… it could be Voodoo!
Das ist dann auch schon alles was im Voodoo Museum von New Orleans ausgestellt ist. Das Museum ist witzig. Vor allem die Kassafrau, die gerne und lang Geschichten über Voodoo erzählt. Ich weiß jetzt zum Beispiel auch wie man Zombies macht.























