Präsentationen einmal anders

“….Danke für ihre Aufmerksamkeit.” Verhaltenes Klatschen. Wahrscheinlich eher, weils endlich vorbei ist, nicht, weil der Inhalt so spannend war. Ein Teil des Publikums kehrt zurück aus der Welt der Tagträume, in die es sich geflüchtet hat, in den Hörsaal, den Konferenzraum, die Empfangshalle. Ein anderer Teil ist immer noch mit dem Einkaufszettel für morgen beschäftigt, ein Dritter, kleinerer Teil, hat tatsächlich etwas von den präsentierten Ergebnissen mitgenommen. Presentations suck – let there be stoning!

Muss das so sein? Natürlich nicht! Es gibt genug Beispiele von guten bis ausgezeichneten Präsentationen, viele erzählen eine Geschichte, manche sind lustig, stellen Bezüge zur eigenen Geschichte her oder arbeiten mit außergewöhnlichen Methoden – eines ist ihnen allen gemein: sie haben irgendwie eine persönliche Note. Nachdem ich, unter anderem, als Trainerin, Clownin, Theaterpädagogin und Improvisatörin tätig bin, habe ich beschlossen diese Kompetenzen in einen Topf zu werfen, umzurühren und ein eigenes Seminarangebot für Präsentationstechnik zu entwickeln.

Inspiriert dazu hat mich ein gemeinsam gehaltener Workshop zu diesem Thema mit Markus Pichlmair. Es ging um die Basics der Präsentationstechnik: Körpersprache, visuelle Gestaltung von Flipcharts, rhetorische Grundregeln. Mit Videoanalyse. Besonders durch die Videoanalyse wurde klar, dass auch Präsentationen, die sich an die Grundregeln der Präsentationstechnik halten, über kurz oder lang einen etwas statischen Eindruck machen. Also ob etwas fehlen würde. Das gewisse Etwas, eben. Die persönliche Note.

Neugierig? Just book me!