Tales of a Clown

…about Life, the Universe and Everything

Flower

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Couldn´t decide….

Ohio, Montana, New York, Lousiana, …. Ich hatte immer schon Probleme mich zu entscheiden, wenn es zu viel zur Auswahl gab: Vollnuß, Weiße Schokolade oder Erdbeer? Was weiß ich!?! Renault, Opel, Chrysler? Kommt drauf an…

Bei den amerikanischen Unistädten geht es mir ähnlich. Nachdem die Top-Five (Berkeley, Stanford, UCSF, Harvard, UCLA) nicht dabei sind fällt es mir echt schwer. Die einzige Frage, die ich heute vor der Fulbright Kommission nicht beantworten konnte. “What can we do for you? Where do you want us to take you?”

Vielleicht auch weil sie ein bisschen überraschend kam. Wann wird man bei einem Bewerbungsgespräch  sowas schon gefragt? Es hätt ja wirklich jede Stadt ihren Reiz. In New Orleans bangen und hoffen, dass nicht wieder ein Kathrina kommt, und wenn, dass ich meinen Kite rechtzeitig aufgebaut habe, die Leinen halten und die Landung nicht direkt auf einem Krokodil ist, in Misoula, Montana, auf die Rocky Mountains klettern oder an der University of Cinncinati eine Vorlesung bei Neil Armstrong besuchen? I want it all… ;)

Jetzt heißts warten und hoffen. Darauf, dass sie mich wirklich wollen und dann, dass sie eine coole Uni für mich aussuchen. In der Zwischenzeit klick ich mich durch die Unipages, die Fulbright zu Auswahl anbietet und versuch mich in meiner Vorfreude nicht zu sehr festzulegen. Schließlich will ich ja nicht enttäuscht werden.

Online University

Wer würde nicht gerne in Berekley, California, studieren? Nicht nur wegen den tollen Kite-Stränden gleich dort in der Nähe. Nein. Wegen dem guten Ruf, der spannden Lehre, den Vorträgen von renomierten WissenschafterInnen oder GastreferentInnen.

Zum Beispiel Douglas C. Engelbart, der dafür verantwortlich ist, dass unser rechter Zeigefinger zum Thema für die Medizin geworden ist. Oder Robert Reich, Sectretary of Labour unter Bill Clinton, der über The Art of Teaching spricht.

Berkeley stellt diese Vorträge und eine ganze Reihe von wöchentlichen Lehrveranstaltungen via webcast zum Download zur Verfügung: webcast.berkeley.edu

Zum Teil mit Video, zum Teil als mp3, zum Teil zum Online hören. Das schöne ist: die Qualität ist gut, die Vorträge sind spannend und für viele der Lehrveranstaltungen gibt es begleitende Weblogs, auf denen man die Texte, die in den Vorlesungen verwendet werden, nachlesen kann.

Die Bandbreite ist riesig: Quantenphysik, Politikwissenschaft, Psychologie, Geschichte, Biologie, Statistik… whatever you like. Ideal für unterwegs, am i-pod, im Auto, anstelle von Hörbüchern oder Musik: Climate Change: Law and Policy oder Foundations of American Cyber-Culture oder Multivariable Calculus.

Very enjoyable. Danke für den Tip!

Greetings from SF

Blogging im Apple-Store. How much cooler can it get?

Aufgenommen in die Kategorie: Lieblingsfilm

Jasmin Münchgstettner aus Rosenheim steigt nach einem handfesten Streit mit ihrem Mann aus dem Auto und steht allein in der Wüste von Kalifornien.

In ihrem Lodenkostüm mit Handtasche und Koffer begibt sie sich nach Bagdad – einem kleinen Ort, der aus dem heruntergekommenem Bagdad Café mit angeschloßenem Motel und Tankstelle besteht. Hier trifft sie auf Brenda, die ihren Mann kurz zuvor in die Wüste geschickt hat. (Out of Rosenheim)

Badgad Cafe liegt in der Nähe von Barstow, an der Route 66.


Little Miss Sunshine

Olive will Schönheitskönigin werden und trotzdem Eiscreme essen dürfen. Ihr Vater Richard ist erfolgloser Motivationstrainer, der Verlierer auf den Tod nicht ausstehen kann. Ihr Onkel Frank ist schwuler Universitätsprofessor und hat eben versucht sich das Leben zu nehmen. Ihre Mutter Sheryl hält alle zusammen und spaltet im unerwarteten Moment. Ihr Bruder Dwayne liest Nietzsche und spricht seit 9 Monaten nicht. Ihr Opa ist wegen Heroinkonsum aus dem Altenheim rausgeflogen und wohnt seither wieder bei seiner Familie. Und alle sitzen zwei Tage lang gemeinsam in einem kleinen, gelben VW Bus.

Ein Film, der sich kritisch mit Familie und Schönheitswettbewerben auseinandersetzt.

Gorgeous!